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November 12 2009

hacksause
15:15
Die offizielle Zusammenfassung für Go ist "simple, fast, safe, concurrent, fun"; eine Sprache bei der die Verarbeitung von Zeichenfolgen an C angelehnt ist, fällt für mich nicht in die Kategorie "fun" und auch nur bedingt in "safe" :)

Mir ist auch im Gegenteil bei Go nicht ganz klar, was genau die Zielgruppe ist, also ob es überhaupt irgendeine Lücke füllt. Ich hab bisher nur den Heise-Artikel und die FAQs überflogen, aber für hardwarenahe Programmierung scheint es aufgrund der fehlenden Zeigerarithmetik nur bedingt geeignet zu sein (oder?). C++ ist zwar komplex, hat aber den Vorteil der existierenden Bibliotheken. Ok, der leichtgewichtige Garbage Collector ist im Vergleich zu C/C++ und Java und Konsorten nice to have.

Ansonsten scheint die Sprache hauptsächlich ein Konkurrent zu Lua zu sein. Das einzige was letzterer im groben Vergleich fehlt, sind die Threads als Teil des Sprachkerns. Aber dafür gibt es entsprechende Pakete.

Erstmal ist Go auf meiner Liste zu lernender Sprachen an dritter Stelle hinter Erlang und Scala einsortiert :)